Video-Tanz-Kunst

Video-Tanz-Kunst

Amnesty International in Slovakia invites you for the exhibition
of contemporary art "STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN"

KONCENTRACIJSKO TABORISCE LJUBELJ_DANCE IMPROVISATION PERFORMANCE
Video (Loop)   2004
 

Dancer in the morning
KLAH

Music by
Irena Havlova (piano)
Vojtech Havel (violoncello)
jako motyl na
tve dlani 1999

camera / editing
Evelin Stermitz 2004
http://es.mur.at

Bratislava   2005
Prag            2006
 

Das Video ist zu sehen unter: 
http://artfem.tv/id;4/action;showpage/page_type;video/page_id;koncentracijsko_taborisce_ljubelj_by_evelin_stermitz_2004_flv/
 
 

Räumlich verortet ist die Tanzimprovisation-Performance an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Taborišèe Ljubelj, Slowenien.

Hoffnung, Schmerz, Ausweglosigkeit des Ortes wird von der Tänzerin Klaudia Ahrer nachgespürt und in der Performance ohne Publikum nachgegangen.

Die Tänzerin einerseits als Substitut für die hier fehlenden Frauen im Lager, das Abwesende, latent Vorhandene sowie als Projektionsfläche für Wünsche, Träume und das Begehren. Das Unsagbare wird durch das Spiel von Körper im vorbesetzten Raum sichtbar.

Andererseits steht die anonyme Frau auch für Schmerzen, Leid und Depression von Frauen in anderen Konzentrationslagern sowie für physische und psychische Gewalt gegen Frauen an möglichen Orten der Realität. Der Ort als Ausgangspunkt zur Performance ist hier vielmehr imaginär und lässt verschiedene Interpretationen zu.

Die filmische Umsetzung ist das Ergebnis einer Verbindung von Performance ohne Publikum und Aufzeichnung mittels Kamera. Die Freiheit der Handkamera ausnützend bietet die Möglichkeit der flexiblen Teilnahme und Reaktion auf tänzerische Aktion. Es entsteht eine fließende Interaktion und Verbindung zweier primär autonomen Künste, wobei hier beide Bereiche von einem experimentellen und nicht wiederholbaren Ansatz ausgehen.

Der Beobachterfunktion der Kamera fällt dabei auch im historischen Bezug eine mehrfache Bedeutung zu, neben Dokumentation auch offen gelegter Voyeurismus und Macht sowie Hilflosigkeit über das Gesehene.

Aus metaphorischen Teilen der Performance gestaltet sich das Video als kontemplatives Loop, aus dem ein Ausbrechen nur scheinbar möglich ist.









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